Über mich
Vergänglichkeit.
Dieses Wort begleitet uns immerzu, das Leben ist geprägt von Vergänglichkeit. Mal mehr, mal weniger. Mal bewusst, mal unbewusst. Es passiert mit dir selbst, deinen liebsten Menschen, deinen Tieren, und selbst Gegenstände sind betroffen. Alles ist vergänglich. Die Zeit nimmt uns ungefragt mit auf ihre unablässige Reise und zieht ihre Kreise, wie die täglich aufgehende Sonne. Vergänglichkeit bedeutet Veränderung. Und diese Veränderung ist meist irreversibel.
Bilder sind es, die der Vergänglichkeit ein Bein stellen. Die aus scheinbaren Alltagsmomenten die kostbarsten Erinnerungen schaffen. Bilder setzen sich über die Gesetze der Vergänglichkeit hinweg und halten Augenblicke für immer fest. Augenblicke, die für das bloße Auge kaum sichtbar sind, Momente der individuellen Persönlichkeit, der Beziehung, der Bindung zueinander.
Auf dem Bild seht ihr meinen Traber Rowdy und mich. Ich fand ihn oder auch er fand mich, als der vormalige Besitzer seine “Traberkarriere” für beendet erklärte. Er war 9 Jahre und sollte zum Schlachter nach Italien. Gesundes Äußeres, gebrochenes Inneres. 20 Jahre seines Lebens durfte er pferdegerecht und ohne Druck bei mir verbringen. Er ist im November 2024 mit fast 29 Jahren friedlich über die Regenbogenbrücke gegangen.
An meiner Seite ist seit mehreren Jahren auch meine Tinkerstute Pipit, ein absolutes Seelenpferd. Ich habe sie schon oft fotografiert und war von Anfang an begeistert von ihrer Aura. Pipit lehrt mich Geduld, Präsenz und Verbundenheit mit der Natur. Sie urteilt nicht, sie inszeniert sich nicht, sie ist einfach und lebt im Moment. Genau das empfinde ich als so heilsam.
Meine besondere Verbindung zu den Tieren stand seit meinen frühesten Tagen fest. Ich war umgeben von ihnen. Freilaufende Hasen, Katzen, Hunde, Enten, Kühe mit Kälbern und Pferde lebten damals bei unserer Familie auf dem Bauernhof und prägten meine Kindheit.
Auch jetzt sind unser Hund Jasper und unsere Katze Sahari Teil unserer Familie und ich kann mir ein Leben ohne Tiere nicht vorstellen. Unsere kleineren Vierbeiner kommen aus dem Tierschutz. Dass wir zumindest einigen wenigen der armen Seelen ein liebevolles Zuhause geben können, liegt mir sehr am Herzen.
Mein Bild gewann die Winterchallenge auf dem YouTube-Kanal von Wiebke Haas.
„Bildaufbau, Farben und Atmosphäre sind so gut getroffen, dass sie damit den Sieg mehr als verdient hat."
— Wiebke Haas, international ausgezeichnete Pferdefotografin & Creatorin, 90.000+ Follower auf Instagram
Wer bin ich?
Ich bin Mutter, lebe vegetarisch, bin seit 43 Jahren umgeben von vielen Tieren und liebe es, authentische und einzigartige Momente mit der Kamera festzuhalten. Dabei konzentriere ich mich auf Pferde und Hunde – und auf die Menschen, die mit ihnen leben, nicht nur neben ihnen.
Eine meiner liebsten Lebensweisheiten lautet “Stillstand bedeutet Rückschritt” - ich finde es sehr spannend, was sich im Leben entwickeln kann, wenn man offen für Neues und Unbekanntes ist und wir uns die angeborene Neugier beibehalten, was diese Welt zu bieten hat. Beim Fotografieren ist es ähnlich wie beim Reiten - man bleibt ein Leben lang Schüler! Deshalb liebe ich beides, es bleibt immer spannend und kreativ!
Die Fotografie biete ich nebenberuflich zu meiner Haupttätigkeit im Marketing in einer Werkstätte für Menschen mit Behinderung an. Ich nutze für meine Aufnahmen ausschließlich das vorhandene Licht, also die Sonne.
Ich als Vierjährige mit meinen 3 Freunden beim Mittagsschlaf.
Wen fotografiere ich?
Pferde und Hunde sind ganz besondere Motive. Nicht weil sie still halten – das tun sie meistens nicht. Sondern weil sie ehrlich sind. Sie spielen keine Rolle, sie zeigen sich so wie sie sind. Genau das macht Bilder mit Tieren so unvergleichlich – und genau das liebe ich daran.
Oft benötigt man gewisse Zeit, bis eine entspannte, vertrauensvolle Situation geschaffen ist und diese Art der Entschleunigung ist in unserer heutigen Schnelllebigkeit für alle Beteiligten wertvoll. Ich gebe nur so viel Anleitung wie nötig – aber so viel Wärme wie möglich. Viele meiner Kund:innen kommen mit dem Gefühl, nicht zu wissen, was sie vor der Kamera machen sollen. Das kenne ich. Deshalb starten wir immer entspannt, mit einem Scherz oder einer einfachen Aufgabe, bis die Unsicherheit weicht und der echte Moment entstehen kann. Meistens passiert dann genau das Bild, das am Ende das Lieblingsbild wird. Und genau diese facettenreichen Momente für die Ewigkeit festzuhalten, ist mein Anspruch und der innere Antrieb meiner Passion für die Fotografie.
Mit 12 Jahren besuchte ich, ausgestattet mit einer analogen Spiegelreflexkamera, einen Kurs der VHS und war beim Ausflug im Botanischen Garten fasziniert von den unterschiedlichen Bildgestaltungsmöglichkeiten. Nach dem Abitur arbeitete ich als Praktikantin bei einem Studiofotografen, der sich auf Food und Stilleben spezialisiert hat. Aber ich habe schnell festgestellt - ich bevorzuge Lebendigkeit vor der Kamera. Sprich, alles was im Herzen einen Platz hat.
Ich lege großen Wert auf achtsamen Umgang miteinander. Die Shootings sollen allen Mitwirkenden Spaß machen und ohne Druck stattfinden. Dabei gehe ich auf die individuellen Wünsche meiner Kund:innen ein und finde meist eine kreative Lösung, frei nach: “the most imaginative photographers do not have the best of everything, they just make the best of everything”.
Das mag ich:
Zeit mit meiner Familie und Freunden verbringen, ohne anstehende ToDo´s
Gespräche mit Tiefgang und unkonventionelle Ansichten, Freigeister
mit Pipit zusammen sein und unsere Kommunikation immer feiner abzustimmen
ausgedehnte Spaziergänge mit unserem Hund Jasper
abstrakte Malerei mit viel Acrylfarbe auf großen Leinwänden
auf Reisen neue Kulturen und Orte entdecken
mitreißende Bücher
Klavierspielen und singen (wenn ich allein bin)
die Kraft meiner Lieblingsmusik bei Trübsaal
alte Holzmöbel, die eine Geschichte erzählen
Soweit zu mir - falls du Interesse an einem Shooting hast, melde dich gerne bei mir!
Meine Stute Pipit im Sonnenaufgang